Eintauchen in die Produktionsküche

BTS - Behind the Scenes @ Berlin Cuisine
10. February 2021
by Marlen Abubakari

Contemporary Taste ist ohne Zweifel auch während nervenzehrenden Lockdown-Zeiten Programm bei Berlin Cuisine. Auf genau der Mission sind unsere Kreativ-Helden in der Produktionsküche. Die Küche liegt zwar im derzeit sehr grauen aber wunderbar verschneiten Berlin, doch das macht überhaupt nichts, denn genau hier ist der Startpunkt der kulinarischen Weltreisen, auf die sich das Produktentwicklungs-Team rund um Rio Leonhardt jeden Tag begibt.


Auch diese Woche gibt es aufregende Geschichten aus der Produktion. Aber wie läuft es bei Berlin Cuisine eigentlich ab, wenn es darum geht, neue Gerichte und Produkte für unsere food.BOXen zu entwickeln? Genau der Frage bin ich auf den Grund gegangen und bin mit dem Chef der Produktion Rio Leonhardt durch die riesen Produktionsküche gelaufen. Meine neuen Erkenntnisse will ich Euch natürlich nicht vorenthalten und berichte nun von spannenden Aha-Erlebnissen.



Alles beginnt natürlich mit der Idee

zu der dann fleißig gebrainstormed wird. Wild zusammengeworfene Einfälle entwickeln sich nun zu konkreten Gerichten.




Dann ist das Expertenauge gefragt. Denn schon hier ist es unbedingt nötig, die Checkliste abzugehen, da die neuen Produkte auch für die Foodbox umsetzbar sein sollen. Sichergestellt werden muss, die Haltbarkeit, dass das Produkt so verpackt werden kann, dass es unbeschadet beim Kunden ankommt, dass es gut aussieht und, und, und.Daraufhin geht’s ans Eingemachte! Die Öfen in der Produktionsküche werden fleißig eingeheizt. Hier gibt es in den meisten Fällen mehrere Durchläufe. Mal wird’s zu matschig, mal wird es zu salzig, man kennt’s auch aus der privaten Küche, wenn man sich mal nicht ans vorgegebene Rezept hält. 



Nachdem das endgültige Rezept fertig und auf Papier steht, geht die erste Testproduktion los. 

Hier werden noch mal die letzten Feinschliffe gemacht. Und genau in der Phase der Produktentwicklung ist gerade das brandneue Berlin Cuisine Peking-Ente-Menü. Der erste Gang überzeugt mit dem Mini Brotlaib mit Rouille Butter. Zum zweiten Gang wird die Peking-Ente mit eingelegten Gurken und Karotten, zwei verschiedenen Soßen und zu guter Letzt für den Knuspereffekt ein bisschen Crunch aus Röstzwiebeln, Gado Gado, Knoblauch und Koriander serviert.

Sitzt alles mit dem Gericht, kommt das nächste Thema: die Verpackung. Denn es soll schön aussehen und auch praktisch sein. Selbst bei der Beschriftung der Etiketten gibt es zahlreiche Faktoren, auf welches das Team achten muss. Ist das alles fertig, steht dem Verkauf nichts mehr im Wege! 


Aber bei so viel Input an Ideen, ist es ja total logisch, dass es nicht jede im ersten Moment gut klingende Idee auch bis zur Verkaufsphase schafft. Da gibt es nämlich das Kaffeeprodukt, welches nach ausgiebigen Tests bis heute nicht zu 100% die Geschmacksknospen der Produktionsbienchen überzeugen konnte oder schlichtweg nicht einzigartig genug erschien um den Stempel Berlin Cuisine aufzustempeln. 



Aber auch andere Herausforderungen bahnen sich unseren Köchen an. Auf die Frage, welches Produkt bisher in der Entwicklungsphase am längsten gebraucht hat, antwortet Rio wie aus der Pistole geschossen “Ganz klar der Dry Smoothie”. Da kann man sich selbst als Kochlaie vorstellen, dass bei der Kombination aus selbst hergestelltem Fruchtpulver und der Flüssigkeit, eine gewisse Schwierigkeit besteht, dass sich am Ende alles ausnahmslos vereint und zum perfekten Smoothie wird. 


“Entweder es war zu marmeladig am Ende, oder es war zu sauer oder es war zu süß.“ Aber den Weg zum perfekten Smoothie haben die Jungs selbstverständlich meisterhaft bestritten und ihr habt, die Möglichkeit den Contemporary Taste in unseren Berlin Cuisine Foodboxen zu erleben! 


Wie könnte man denn zu so einem Vitaminkick nein sagen?



Da bleibt es spannend, mit welchen neuen und einzigartigen Gerichten das Berlin Cuisine Produktionsteam als Nächstes um die Ecke kommt, findet Ihr auch?

Written by
Marlen Abubakari
About author: Marlen ist Auszubildende Veranstaltungskauffrau kocht gerne mit sehr viel Ingwer, liebt schwäbische Gerichte, ertränkt ihr Essen gerne in Soße und probiert in ihrer Freizeit neue Backrezepte aus. Ihr Favorit: Käsekuchen.

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