Intervallfasten

Intermittent Fasting
02. September 2020
by Linnea Lapawczyk

Erfahrungsbericht


Inhaltsverzeichnis:

1. Diät oder Ernährungsform?

2. Methoden

3. Körperbewusstsein entwickeln



Diät oder Ernährungsform?

Bitte beachtet, dass ich hier nicht als Ernährungsberater schreibe - Ich schreibe als Bloggerin und teile meine Erfahrung.


Ist es eine Diät? Ist es ein Trend? Die einfachste Methode abzunehmen oder macht man es doch um gesund zu leben und seinem Körper etwas gutes zu tun?

Eine Sache möchte ich direkt klarstellen. Intervallfasten oder im englischen Intermittent Fasting ist keine Diät. Es ist nichts, wozu man sich entscheiden sollte, um auf etwas zu verzichten, damit man abnimmt. Nein, es ist eine Ernährungsform und eine Art zu essen, gar zu leben. 

Intervallfasten beschreibt eine Ernährungsform, bei der es zwei Phasen gibt. Die Essensphase und die Phase in der gefastet wird. In der Essensphase wird bewusst die gleiche Menge an Kalorien zu sich genommen, wie wenn man Intervallfasten nicht betreibt. Deswegen ist es keine Diät. Man streicht nicht das Essen, was man sonst in der Zeit, in der man jetzt fastet, zu sich genommen hat. Man legt die Nahrungszufuhr gezielt auf einen bestimmten Zeitraum. 

Es gibt unterschiedliche Varianten dieser Ernährungsform.

Darstellung zum Intervallfasten, Helmholtz.de


Methoden:

Die Methode 16:8: Hierbei beschreibt die erste Zahl, den Zeitraum in dem gefastet wird und die zweite Zahl, den Zeitraum in dem gegessen wird. Die Dauer der Phasen, wie lange man fastet und isst, kann man sich aber individuell einteilen. Das heißt die Fastenphase kann auch wesentlich länger sein und somit minimiert sich die Essensphase.


Methode 5:2: Bei dieser Methode ernährt man sich fünf Tage in der Woche wie gewohnt und zwei Tage reduziert man seine Kalorienzufuhr.


Die dritte Methode ist das Alternierende Fasten: Dabei wird jeden zweiten Tag gefastet (die Kalorienzufuhr also gesenkt) und an jedem anderen Tag wie gewohnt gegessen.

Bei der Senkung der Kalorienzufuhr nehmen Frauen etwa 500 kcal zu sich und Männer ca 600 kcal, als kleine Vorstellung, was “Senkung der Kalorienzufuhr” heißt.


Körperbewusstsein entwickeln

Warum machen Menschen sowas? Warum entscheidet man sich dazu zu fasten? Fasten klingt immer so negativ und auch wenn darüber gesprochen wird, hört es sich eher wie eine Qual an.

Es sind bei der 16:8 Methode, die die weitverbreitetste Methode ist, 16 Stunden in denen nicht gegessen wird. Stell dir vor, du isst um 19:00 Uhr deine letzte Mahlzeit und um 11:00 Uhr am nächsten Tag deine erste. Die meiste Zeit davon verbringst du mit schlafen und du gönnst deinen Körper eine Auszeit.

Warum das für viele so schlimm klingt ist, weil wir kein Empfinden mehr haben für Hunger, Appetit, Verlangen und Sättigung. Wir sind ständig am essen, werden quasi mit Essen, Trends und Neuigkeiten überflutet und verlieren komplett das Bewusstsein, wann unser Körper wirklich Hunger hat und wann wir nur aus Appetit essen.

Mit dem Intervallfasten lernt unser Körper wieder, was er braucht und wir lernen wieder auf unseren Körper zu hören.



Wer also Lust hat, seinen Körper und sein eigentliches Verlangen nach Essen kennenzulernen, kann Intervallfasten gerne ausprobieren und seine eigenen Erfahrungen damit machen.

Written by
Linnea Lapawczyk

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